München, 27. April 2026: MPower GmbH und die Commerzbank AG laden mehr als 25 Führungskräfte aus dem Maschinen- und Anlagenbau zu einem Erfahrungsaustausch im Rahmen eines Business-Frühstücks ein.
Dr. Helmut Diemer und Bernhard Geyer eröffnen die Veranstaltung. Zwei Fachvorträge zeigen, wie sich mittelständische Industrieunternehmen im Wettbewerb – insbesondere gegenüber Anbietern aus China – strategisch neu aufstellen können, um den zahlreichen Herausforderungen zu entgegnen.
Karl Haeusgen (AR-Vorsitzender der HAWE Hydraulik SE) zeigte in seinem Vortrag „Reduzierung von Abhängigkeiten durch Diversifizierung“, wie Unternehmen ihre Resilienz durch disziplinierte Diversifizierung stärken können. Seine „neun Thesen“ verdeutlichten: Resilienz heißt nicht, jeden Cent auszureizen, sondern schneller und konsequenter zu entscheiden und umzusetzen. Dies gilt vor allem für die Definition und Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung. Er betonte zudem, dass Kooperationen unter den richtigen Voraussetzungen ein wichtiges Vehikel sind, um Risiken zu verteilen und Liefer- sowie Absatzabhängigkeiten zu reduzieren. „Local for Local“ sei dafür ein sinnvoller Ansatz, der sich jedoch erst bei ausreichendem Unternehmensvolumen rechne.
Im zweiten Vortrag mit dem Titel „Antworten auf Chinas Markteroberung“ skizzierte Andreas Böhm, Partner bei MPower und Maschinenbauexperte, konkrete Handlungsoptionen für mittelständische Unternehmen. Er zeigte auf, welche strukturellen Vorteile chinesische Wettbewerber konsequent nutzen und warum in Entscheidung und Umsetzung vor allem Tempo zum kritischen Faktor wird. Daraus leitete er praxisnahe Ansätze ab, etwa eine konsequente Fokussierung auf attraktive Nischen, den gezielten Ausbau des After-Sales-Geschäfts, passende Kooperationen sowie mehr Tempo in Entwicklung und Markteinführung.
MPower und Commerzbank danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die offene Diskussion und freuen sich auf die Fortsetzung dieses Dialogs.
